Die neue Rottenburger Domkrippe

Seit 2010 besitzt die Domgemeinde St. Martin eine neue Krippe. Konzipiert und initiiert durch Dompfarrer Harald Kiebler, geschnitzt durch Hubert Rebmann und ausgestaltet durch Dr. Hans Schuh, entstand eine neue Krippenlandschaft vor der Kulisse bekannter und stadtprägender Rottenburger Wahrzeichen: Kalkweiler Tor und Haus am Neckar, Priesterseminar und Rathaus, Bischöfliches Palais und Sülchenkirche gruppieren sich um den Dom mit seinem detailgetreuen Turmhelm, der von der "hoch droben stehenden" Wurmlinger Kapelle überragt wird. Dass die Gebäude nicht in ihrer korrekten Perspektive des bekannten Stadtbildes erscheinen, sondern in ihrer Idealansicht präsentiert werden, tut der beabsichtigten Botschaft keinen Abbruch:

"Weihnachten geschieht überall. Christi Geburt ist nicht nur ein historisch einmaliges Ereignis. Sie geschieht auch heute überall da, wo Gottes Liebe gelebt und erfahrbar wird." Hier und jetzt - in Rottenburg und anderswo.

Als kleine Zugabe schwingen auf Knopfdruck im Turm die Glocken und das Rottenburger Domgeläute ist zu hören - eingerichtet von Josef Fäßler.

Passend zur neugegründeten großen Seelsorgeeinheit Rottenburg sind einige neue Details hinzu gekommen - erkennen Sie sie?

Die Krippe ist zu sehen von Heilig Abend bis Mariä Lichtmess (2. Februar)

>>>  Soeben erschienen: Die Rottenburger Domkrippe, Eine weihnachtliche Besinnung als Krippenführung mit Bildern und Geschichten, von Dr. Hans Schuh, herausgegeben durch die Domgemeinde St. Martin Rottenburg. Erhältlich im Dompfarramt sowie bei Theobuch und Osiander in Rottenburg.